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replytor

Wissensquellen

Was gelernt wird — und was nachgeschaut.

replytor hat nicht eine Wissensbasis, sondern mehrere Quellen. Die wichtigste Unterscheidung verläuft nicht zwischen den Systemen, sondern zwischen Wissen, das gilt, und Fakten, die sich stündlich ändern.

Die eine Trennung, auf der alles ruht

IndexiertLive abgefragt
InhaltÄndert sich selten, gilt allgemeinÄndert sich ständig, gilt für einen Fall
BeispielHandbuch, Rückgabebedingung, gelöster FallBestand, Bestellung, Vorgangsstand
WegWird durchsuchbar gemachtWird im Moment der Antwort abgerufen
BelegVerweis auf die TextstelleAntwort der Quelle mit Uhrzeit

Vier Arten von Quellen

Dokumente

PDF, Word, Excel, Markdown, HTML und Klartext. Handbücher, Datenblätter, Preislisten, Richtlinien. Gescannte PDFs werden per Texterkennung erschlossen — was nicht verlässlich lesbar ist, wird nicht indexiert, sondern gemeldet.

Ticket- und Projektsysteme

Jira, Jira Service Management, Confluence, Odoo, Zendesk, Freshdesk und vergleichbare. Gelöste Vorgänge und Wissensseiten werden durchsuchbar, der Stand eines einzelnen Vorgangs wird live abgefragt.

eBay-Inventar

Angebot, Bestand, Versand- und Rücknahmebedingungen, Bestellstand — über die eBay-Schnittstellen, live und ausschließlich lesend. Angebote ändern oder Bestände korrigieren kann der Agent nicht.

Eigene Datenbanken

Ein Lesezugang auf von Ihnen freigegebene Sichten, mit vorab festgelegten Abfragen. Das Sprachmodell formuliert keine Datenbankabfragen — es wählt nur aus, welche der geprüften es benutzt.

Wenn zwei Quellen sich widersprechen

Mit mehreren Quellen wird Widerspruch zum Regelfall: Das Handbuch nennt vierzehn Tage Rückgabe, die Marktplatzbedingung dreißig. Dafür gibt es eine feste Rangfolge — die Live-Abfrage zum konkreten Fall zählt am meisten, danach Ihre verbindlichen Dokumente, danach übrige Dokumente, zuletzt gelöste Fälle.

Widersprechen sich zwei Quellen derselben Stufe, wird übergeben und Ihnen der Widerspruch gemeldet. Eine der beiden ist falsch, und das ist keine Frage, die eine Maschine entscheiden soll.

Welche Quellen haben Sie?

Meist mehr als gedacht — und der größte Teil steckt in Systemen, nicht in Dokumenten.

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